80 Tonnen Kerosin über der Pfalz versprüht

Technische Probleme nach dem Start zwangen eine Lufthansa-Maschine zum umkehren. Dabei wurden 80 Tonnen Kerosin über der Pfalz versprüht.

Ein Passagierflugzeug der Lufthansa hat am Freitag nach technischen Problemen 80 Tonnen Kerosin über den Pfälzer Wald versprüht und ist dann zum Frankfurter Flughafen zurückgekehrt. Als Grund gaben die Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Lufthansa Probleme beim Einziehen des Fahrwerks an, wie die Online-Ausgabe der Zeitung „Rheinpfalz“ berichtet.

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr ist dieses Kerosinablassen über der Pfalz vorgekommen. Diesmal ist laut der Zeitung der Lufthansa-Flug LH440 betroffen, dessen Ziel Houston/Texas war.

Nach Angaben der Crew ließen sich die Fahrwerke nicht komplett schließen, worauf der Flug abgebrochen werden musste.

Kerosin angeblich unbedenklich

Kurz nach dem Start hatte die Maschine erst äußerst wenig des Treibstoffs verbraucht. Das Gesamtgewicht des Flugzeugs war also noch zu hoch, um wieder sicher landen zu können.

Das Standartvorgehen in diesem Fall: Die Maschine steigt auf 5.700 Meter und fliegt dann Kreise über der Region. Dabei ließ die Maschine zusätzlich 80 Tonnen Kerosin ab.

Laut Flugsicherung passiert das in der zivilen Luftfahrt rund 20 bis 30 Mal im Jahr. Das Verfahren steht in der Kritik, ist allerdings laut Expertenmeinung unbedenklich, da nur eine geringe Menge des unverbrannten Kerosins den Boden erreicht. (luf)

https://www.gmx.at/magazine/panorama/airbus-a380-triebwerksfehlern-flieger-frankfurt-zurueck-32578302

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