Avocado-Boom führt zu illegaler Abholzung in Mexiko

Die Avocado liegt im Trend. Mehr und mehr Restaurant setzen die kalorienreiche Frucht auf die Speisekarte, die internationalen Foodblogs sind voll von kreativen Rezepten für Salate, Guacamole und Avocado-Toast.

Der Boom führt im größten Anbauland Mexiko Umweltschützern zufolge allerdings zur illegalen Abholzung von Wäldern.

„Pro Jahr werden 1.500 bis 4.000 Hektar Wald gerodet, um Platz für Avocadofelder zu schaffen“, sagt Jaime Navia von der mexikanischen Organisation GIRA. Die starke Nachfrage und steigende Preise machen es für die Bauern ausgesprochen attraktiv, Avocados anzubauen.

Im größten Anbaugebiet Michoacan im Westen des Landes leiden die Menschen unter den Folgen der intensiven Landwirtschaft. „Der Einsatz von Pestiziden in den Monokulturen verschmutzt das Trinkwasser“, sagt Navia.

Bildergebnis für avocado
Foto: Wikipedia

http://orf.at/stories/2355731/

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