Stop Glyphosat – JETZT!

Spritzmittel (c) Franz Jachim / flickr.comDie Front der Befürworter von Glyphosat beginnt zu bröckeln – aber leider noch nicht genug. Noch gibt es ausreichend Pro-Glyphosat-Stimmen, um das krebserregende Pflanzengift am Montag bei der Abstimmung der EU durchzuwinken.

Österreich hat es derzeit in der Hand, das Zünglein an der Waage für oder gegen ein Durchwinken am kommenden Montag zu sein. Frankreich, Schweden und Holland gehen bereits klar auf Distanz zu der EFSA-Krebsbewertung, die ja im Widerspruch zur WHO-Einstufung als wahrscheinlich beim Menschen krebserregend steht und werden wahrscheinlich gegen die Glyphosat-Zulassung stimmen.

Wir fordern Landwirschaftsminister Rupprechter auf, sich klar zu positionieren! Hier unser offener Brief an Minister Rupprechter.

ORF Heute Konkret-Beitrag zeigt, wie Krebsrisiken von Glyphosat verschleiert werden

Unser Umweltchemiker Dr. Helmut Burtscher erläuterte ausführlich die Sachlage zu Glyphosat und die Gefahren in ORF Heute Konkret:
http://tvthek.orf.at/program/heute-konkret/4660549/heute-konkret/12113799/Streitfall-Glyphosat/12113801
Wie offensichtlich jene Krebs-Effekte sind, welche durch die Auswertungen von Pestizidindustrie und Zulassungbehörden verschleiert werden, können Sie ab Minute 6 in diesem Beitrag sehen.

Helfen Sie uns, die neuerliche Zulassung von Glyphosat zu verhindern und verbreiten Sie diesen Artikel!

 

https://www.global2000.at/stop-glyphosat-jetzt

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4 Kommentare

  1. Die BOKU-Studie (von Feb. 2015) ist auch interessant: „Schädigung von Regenwürmern durch Glyphosat/Roundup“ – Die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) hat das systembedingte Versagen einer industriefreundlichen Zulassungspraxis in Österreich analysiert. Die Erkenntnisse sind natürlich auch für die deutsche Landwirtschaft zutreffend und sollten ein Umdenken bei unseren Landwirten und ihren Verbänden auslösen:
    „Zur Bewertung des Risikos für Regenwürmer wurden 2002 im europäischen Erstzulassungsverfahren von Glyphosat insgesamt neun sogenannte “regulatorische Studien“ einbezogen. Das teilte die österreichische Pestizid-Zulassungsbehörde AGES/BAES auf Anfrage mit. … Doch acht dieser neun regulatorischen Studien sind simple Labortests zur Ermittlung der akuten Toxizität …“

    Weitere Auswirkungen die nicht unmittelbar zum Tod führen, sich aber gravierend z.B. auf die Fortpflanzung auswirken, wurden nur in einer einzigen Studie untersucht. Wesentliche Erkenntniss daraus (Auszug):
    „… Die Beikräuter wurden mit handelsüblichen Roundup-Produkten gespritzt. Sie starben nach wenigen Tagen ab und dienten den Regenwürmern als reichliche Nahrungsquelle. Sechs Wochen später ließ sich bei den Regenwürmern eine 60-prozentige Abnahme der Fortpflanzung und Aktivität feststellen.“

    Quelle: https://www.global2000.at/boku-studie-schädigung-von-regenwürmern-durch-glyphosatroundup

    Gefällt 1 Person

    • „Allein in der Schweiz werden jährlich 300 Tonnen Glyphosat verkauft und in Deutschland wird derzeit laut Erhebungen der Universität Göttingen auf 39 Prozent der Ackerflächen Glyphosat gespritzt.“ –> und jetzt stell dir vor, das wird verboten ????
      Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis morgen – obwohl ich es mir insgeheim schon ausmalen kann, nachdem ich einiges zu dem Thema gelesen habe und scheinbar (was für eine Überraschung!!) einige Politiker sagen sie sind dagegen und in Wahrheit haben sie schon mit JA gestimmt.

      Gefällt 1 Person

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