15.000 Faschingskrapfen angezündet / Ich habe oft Hunger. Wir müssen oft stundenlang auf Essen warten

Auf einer Waldlichtung bei Ebreichsdorf (Bez. Baden) sollen zwei Männer 15.000 Krapfen angezündet haben. Sie waren offenbar bei einer Veranstaltung übrig geblieben. Die Feuerwehr konnte einen Waldbrand verhindern.

Im Wald wurden insgesamt sechs Paletten mit nicht weniger als 15.000 Nougat-, Vanille- und Marillenkrapfen angezündet. Anrainer nahmen Rauch und Brandgeruch wahr und alarmierten die Feuerwehr. Diese konnte gerade noch rechtzeitig eingreifen und verhinderte damit einen möglichen Waldbrand.

Die mutmaßlichen Brandstifter wurden angezeigt. Laut Polizei gaben die Männer an, die Krapfen seien bei einer Veranstaltung übrig geblieben und sie wollten sie entsorgen.

Während dessen im Flüchtlingslager in Traiskirchen (ca. 13 km von Ebreichsdorf entfernt):
„Ich habe oft Hunger. Wir müssen oft stundenlang auf Essen warten“

Rund 3.200 Flüchtlinge sind derzeit in Traiskirchen untergebracht. Etwa 900 von ihnen müssen im Freien schlafen.

Flüchtlingslager Traiskirchen innen
ORF/Orientierung

 

http://noe.orf.at/news/stories/2720867/

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4773658/Fluchtlinge-in-Traiskirchen-flehen_Ich-will-weg-helfen-Sie

http://religion.orf.at/stories/2720098/

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4 Kommentare

  1. Das ist wirklich schrecklich – Essen verbrennen oder entsorgen, während andere Menschen es (dringend) brauchen! Zum Thema Flüchtlinge…in unserer Nähe wurden 250 Flüchtlinge in Zelten untergebracht und rund um mich lassen Menschen Kommentare fallen wie „Naja, sie könnten DAS schon ein bisschen besser verteilen…müssen ja nicht ALLE bei uns sein!“ :O!

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    • ja es ist ein Wahnsinn im Moment … Flüchtlinge wo man hinsieht und keiner will sie haben … aber allen die vor der IS flüchten und davor geköpft zu werden oder vielleicht bereits zusehen mußten wie Familienangehörige gemorchelt wurden, kann ich nur sagen: „herzlich willkommen“ !! Wir schicken morgen aus dem privaten Kreis ein Auto mit Decken, Zahnbürsten, Shampoo und Lebensmittel nach Traiskirchen und werden uns umhören was konkret benötigt wird, damit wir noch besser helfen können.

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  2. Auch noch arg ist, dass unzählige Häuser leer stehen (zumindest in meiner Umgebung), die Menschen aber in Zelten wohnen müssen – was natürlich noch immer besser ist, als überhaupt unter freiem Himmel zu schlafen….

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