Roboterbilder aus dem AKW Fukushima: Ein Mensch würde hier binnen einer Stunde sterben

Der japanische Energieversorger Tepco (Tokyo Electric Power Co.) hat einen Roboter in den Reaktorblock 1 von Fukushima geschickt. Zwar verfing sich der Helfer schnell in den Trümmern, doch lieferte er einige aussagekräftige Bilder und Daten.

Roboter liefert erste Bilder aus Fukushima-Reaktor (Bild: EPA)
Foto: EPA

Die vom Roboter gemessene Strahlendosis erreichte bis zu 9,7 Sievert pro Stunde. Ein Mensch würde bei einer solchen Strahlung innerhalb einer Stunde sterben.

Wichtig war die erste Untersuchung auch für weitere Erkundungstouren: Laut Tepco wurden im Sicherheitsbehälter des Reaktors Nummer 1 nahe der Öffnung zum Tiefgeschoss keine größeren Hindernisse gesichtet. Dies gilt als positives Zeichen für die weitere Suche nach den geschmolzenen Brennstäben. Dazu sollen weitere Roboter in den Reaktor geschickt werden. Ziel der Mission: Herausfinden, ob und wie sich die radioaktiven Brennstäbe sicher entfernen lassen.

Auch vier Jahre nach der Katastrophe weiß niemand, wo sich der in den Reaktoren 1, 2 und 3 geschmolzene Brennstoff genau befindet. Computer-Simulationen und aktuelle Strahlenuntersuchungen deuten darauf hin, dass fast alle Brennstäbe im Reaktor 1 das Kerngehäuse durchbrochen haben und auf den Boden der darunter befindlichen Kammer gefallen sind.
http://www.krone.at/Welt/Roboter_liefert_erste_Bilder_aus_Fukushima-Reaktor-Hohe_Strahlungswerte-Story-448316

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/fukushima-roboter-erlaubt-blick-in-katastrophenreaktor-a-1028483.html

 

 

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