Stoppt den Risikobetrieb des AKW Dukovany an unserer Grenze!

Dukovany
Foto: global2000

1) 30-jähriger Schrottreaktor: Je älter ein Reaktor ist, desto mehr verspröden die Teile im Primärkreislauf um den Reaktorkern, die unter enormem Druck und Hitze permanent belastet und hochradioaktiv bestrahlt werden. Die Reaktorblöcke Dukovany 2—4 werden 2016 und 2017 dreißig.

2) Kein Containment: Genau wie der Unglücksreaktor in Tschernobyl hat Dukovany gar keinen Sicherheitsbehälter aus Stahl und Beton (Volldruck-Containment). In den bis über 40 Jahre alten Fukushima-Reaktoren konnte das schwache Containment nur ganz kurz die Kernschmelze aufhalten.

3) Nur eine Haupt-Wasserquelle: Um die Reaktoren vor der Überhitzung zu schützen, werden pro Stunde ca. 83.000 Liter Wasser benötigt. Das sind rund 415 Badewannen voll Wasser pro Stunde. Die einzige Wasserquelle, die hierfür zu Verfügung steht, ist der kleine Fluss Jihlava.

4) Störanfällig durch Algen: Durch die Über-Düngung der umliegenden Felder ist der Fluss Jihlava voller Algen, die immer wieder von den Sieben an den Wasser-Einsaugstutzen entfernt werden müssen – beim Verstopfen droht der Super-GAU.

5) Grenznah: Nur knapp 40 km hinter der Österreichischen Grenze, 100 km vor Wien liegt das altersschwache Atomkraftwerk. Bei einer Reaktorkatastrophe wäre die radioaktive Wolke binnen kürzester Zeit bei uns. Zum Vergleich: Tschernobyl ist ca. 1.000 km von Wien entfernt.

ZUR PETITION: https://www.global2000.at/stoppt-dukovany

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