Soviele Menschen beutest du aus

Rein fiktive Zahlen, trotzdem mal interessant:

Slaveryfootprint.org bietet einen interaktiven Selbsttest an, der ermittelt, wie viele Menschen durch den eigenen Konsum und Lebensstil ausgebeutet werden –  vergleichbar mit einem Rechner für den persönlichen Co2-Footprint. So soll eindrucksvoll aufgezeigt werden, wie der durchschnittliche Konsument in der westlichen Welt unbewusst moderne Sklaverei fördert. Genauso wortgewaltig wie die Bennenung dieser Kampagnen-Website des US-Innenministerium fällt auch die Begrüßung aus: „Seit es die Menschheit gibt, haben Menschen andere Menschen gekauft, verkauft und versklavt.“

(Screenshot: slaveryfootprint.com)

Der Sklaven-Fußabdruck: So funktioniert der Online-Selbsttest für jedermann

Schritt für Schritt erfasst ein Online-Formular, wer ich bin, welche Gegenstände ich in meinem Haus habe, was ich esse und welchen Lebensstil ich pflege. Die Wertschöpfungskette von rund 400 beliebten Consumer-Produkten hat das Team hinter Slaveryfootprint  dazu auf moderne Sklavenarbeit untersucht und so einen Produkt-Score gebildet, der ausdrücken soll, wie viele Menschen während der Herstellung der Produkte ausgebeutet worden sein sollen. Hinzu kommen Auswertungen zu den Herstellungsländern und den Ressourcen, die verwendet wurden. Aus diesen Werten wurde ein Score ermittelt und mit Hilfe einer Umfrage zum Konsumverhalten von definierten Fokusgruppen zugeordnet, die unter anderem anhand von demografischen Merkmalen gebildet wurden.

 

http://www.slaveryfootprint.org/

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