Bitte keine unadressierte Werbung – leider für die Katz

Ich nehme einmal an, die meisten von euch haben auch diesen Aufkleber. Funktioniert das bei euch?

Bei mir leider nicht – ich bekomme mind. 5 Mal pro Woche weiterhin unadressierte Werbung von absolut uninteressanten Sachen: Shisha Zubehör, China Restaurants, Pizza Lieferdienste …

Ich bin es echt schon leid und habe mich nun an die Umweltberatung Wien gewandt wie man gegen solche Firmen vorgehen kann.

Die Antwort:

Es besteht die Möglichkeit, bei Nichtbeachtung im Wiederholungsfall innerhalb von 30 Tagen eine Besitzstörungsklage beim Bezirksgericht  (http://www.justiz.gv.at/web2013/html/default/orga-gerichte.de.html) einzubringen. Die Klage ist auf Unterlassung künftiger Störungen gerichtet. In diesem Fall ist es wichtig, die Zustellungen und die bereits erfolgte(n) Reklamation(en) zu dokumentieren. 
(Siehe dazu auch die Infos auf der Website des Sozialministeriums:http://www.konsumentenfragen.at/konsumentenfragen/Mein_Alltag/Themen/Werbung_und_Wettbewerb/Werbung)

In den meisten Fällen lässt sich das Problem unserer Erfahrung nach aber auch ganz gut durch Reklamationen beim werbenden Unternehmen mit Hinweis auf eine mögliche Besitzstörungsklage lösen.

 

Also habe ich mir die Mühe gemacht und die Firmen erstmal per email angeschrieben und vorgewarnt … bei 4 von 10 funktioniert die am Flyer angegebene email Adresse gar nicht und das Kontaktformular auf der Website ist ebenfalls tot … ums auf österreichisch zu formulieren: „es ist zum narrisch werden“ – ich drucke jetzt beinhart die Screenshots der nicht absendbaren Kontaktformulare aus und schicke den Zettel per Post.

Wozu der Aufkleber, wenn weiterhin jeder seine Zettel munter verteilt???

Ich ziehe das jetzt durch 🙂 … forabetterworld 🙂

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9 Kommentare

  1. Also bei mir klappt es sehr gut. Die Postangestellte hält sich strikt daran und es hat bisher keinen einzigen Einwurf ohne persönliche Anschrift gegeben.

    Wer sich allerdings fallweise selten nicht daran hält, sind private Werbeausträger, die so größere Mengen von Werbematerial verteilen. Zum Glück ist das ausgesprochen selten vorgekommen bisher.

    Hast Du mit dem Postangestellten schon mal gesprochen? Weißt Du ob das Werbematerial von der Post oder von freien Verteilern kommt?

    lg
    Maria

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    • Ich hatte heute erst wieder eins drin, da steht sogar drauf „zugestellt durch Post.at“ – der Rest kommt von privaten Verteilern. Leider wohne ich nicht in dem Haus wo die Briefkästen montiert sind, sondern im Garten dahinter, deswegen habe ich kaum Gelegenheit die Verteiler inflagranti zu erwischen.

      Vielleicht sollte ich meinen Aufkleber vergrößern … über den gesamten Briefschlitz 🙂

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  2. Ich hatte eine Zeit lang ein ähnliches Problem. Da ich in Deutschland wohne, gibt es bei uns die Möglichkeit das Einwerfen unerwünschter Werbung abzumahnen. Das habe ich allerdings nicht gleich gemacht.
    Ich habe den betreffenden Firmen ihre Werbung zurück gebracht und dazu einen schriftlichen Hinweis auf eine Abmahnung wenn die Ansage „Ich möchte keine unadressierte Werbung“ nicht beachtet wird. Plötzlich hatte mein Briefkasten Frieden 🙂

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  3. Bei mir funktioniert es auch mit dem Aufkleber: ‚Keine Werbung‘. Anfangs kam es doch mal vor, aber nach einem kurzen Anruf bei der betreffenden Firma (Supermarkt, Pizzadienst, etc.), kam es nie wieder vor.
    Wenn mir per Post etwas zugestellt wird und ich es eindeutig als Werbung identifizieren kann, schreibe ich drauf: Annahme verweigert und schmeiße es wieder in den Kasten. Die müssen dann Strafporto bezahlen, was dazu führt, dass sie einen aus dem Postverteiler raus nehmen. Wir kriegen in letzter Zeit keine unerwünschte Werbung mehr (Deutschland)
    LG, Franka

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  4. Es gibt bei uns im Haus ja auch viele die haben keinen Aufkleber, die nehmen die Werbung dann und schmeißen sie unter den Briefkästen auf den Boden (ja, auf den Boden !!) – wenn ich all diese einsammle und drauf schreibe „Annahme verweigert“ und dann in einen Briefkasten einwerfe … glaubt ihr das funktioniert? Das wär ja mal eine nette Aktion 🙂

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  5. Bei mir funktioniert es ganz gut. Ein einziges Mal hat ein provater so ein Sackerl aber an die Wohnungstür gehängt (wo er eigentlich nicht hindürfte!). Ich habe mich dann bei der Firma per E-Mail beschwert, dann war damit auch wieder Ruhe.
    Der neueste „Schmäh“ ist allerdings, den Müll zu adressieren, in der Form von „An einen Haushalt im Haus Holzweg 1, 1234 Irgendwo“. Die Adresse wird offenbar vom Zusteller dann eingetragen oder aufgeklebt, und damit handelt es sich nicht mehr um „unadressierte Werbung“.

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    • Diesen Schmäh kenne ich noch nicht. Bei mir stand in beiden Fällen nichts dergleichen drauf. Den Shisha Shop habe ich angemailt, die meinten sie würden nochmal mit dem Verteiler sprechen. Eine hartnäckige Pizzeria ist schriftlich nicht zu kontaktieren, da die email Adresse auf der Speisekarte und auch auf der Website nicht stimmt 🙂 Anrufen macht meines Erachtens keinen Sinn, denn „ich nix verstehen deutsch“ … und die Angelegenheit geht unter.

      An der Wohnungstür funktioniert mein Aufkleber perfekt, lediglich im Postkasten landet trotzdem alles mögliche.

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