Äpfel mit Antibiotika

In diesem Frühjahr dürfen Bauern das Antibiotikum Streptomycin gegen Feuerbrand in ihren Apfelplantagen wieder versprühen. Und das, obwohl EU-Verordnungen seit zehn Jahren Antibiotika im Obstbau verbieten und Umweltmediziner vor Rückständen in Äpfeln warnen.

Foto: pixabay

Die Notfallverordnung der EU sagt, wenn ein großer Schaden für die Landwirtschaft droht, der nicht durch andere Mittel eingegrenzt werden kann, dann darf jedes Land kurzfristig ein Pflanzenschutzmittel zulassen – auch dann, wenn es dafür keine EU Zulassung gibt.

Dabei hat ein österr. Start-Up-Unternehmen längst ein biologisches, geprüftes und registriertes Mittel entwickelt.
Biologische Pflanzenschutzmittel werden in solchen Fällen aber immer diskriminiert.

150 Bauern in der Steiermark haben bereits um Streptomycin angesucht. Angewendet wird es erst, wenn die Landesbehörde eine Feuerbrandwarnung ausgibt.

Werden Äpfel mit Streptomycin gespritzt, werden sie von den großen Handelsketten in Österreich nicht vertrieben. Die Äpfel werden dann exportiert, denn „es gibt Länder, die fragen nicht danach“.

60% der heimischen Äpfel gehen nach Deutschland, England und Skandinavien. Wohin die Strepto Äpfel gehen, weiß man nicht so genau.

http://tvthek.orf.at/program/Report/1310/Report/7796230/Aepfel-mit-Antibiotika/7797386

Advertisements

Ein Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s